UNO-Jahr 2026 der Bäuerinnen & Landwirtinnen
Frauen in der Landwirtschaft im Fokus
Bäuerinnen und Landwirtinnen tragen Verantwortung – für Menschen, Tiere, Natur und die Zukunft unserer Ernährung. Doch ihr Engagement und ihre Leistungen bleiben oft im Hintergrund.
2026 stehen die Frauen der Landwirtschaft im Fokus: Die Vereinten Nationen haben es zum Internationalen Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen erklärt.
Wir feiern dieses besondere Jahr und porträtieren aus diesem Anlass Frauen aus der Landwirtschaft. Ihre vielfältigen Persönlichkeiten und Tätigkeiten zeigen eindrücklich, wie facettenreich ihr Wirken ist, welchen Beitrag sie zur Landwirtschaft leisten – und wie sie Verantwortung, Innovation und Tradition miteinander verbinden und dabei zu Vorbildern werden.
Willkommen auf unserer Themenseite zum UNO-Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen:
Einblicke in die Arbeit von Frauen in der Landwirtschaft

Entdecke die ersten Portraits von Bäuerinnen und Landwirtinnen aus der ganzen Schweiz und allen vier Sprachregionen. Lass dich von ihren Lebensgeschichten und Tätigkeiten inspirieren.
Weitere Portraits folgen regelmässig.
Bäuerinnen und Landwirtinnen im Fokus

Graf Lara, Bernex GE
Agrotechnikerin HF
Landwirtin EFZ
„Seit vier Generationen fliesst die Leidenschaft für die Landwirtschaft in unseren Adern. Als erste Frau, die bald unseren Betrieb leiten wird, ist es mir eine Ehre, jeden Tag für die Werte der Erde und der täglichen guten Ernährung einzustehen.“




Favre Gisela, Belmont-sur-Lausanne VD
Dipl. Pflegefachfrau
Bäuerin FA
„Ich bin stolz darauf, die Erde und die Menschen zu ernähren, und bewirtschafte meine Felder mit Herz und Respekt für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft.“




Spycher-Gass Stefanie, Oltingen BL
Kaufm. Angestellte EFZ,
Landwirtin EFZ
Diplomausbildung Journalismus, Medienausbildungszentrum LU
„Ich liebe es, in und mit der Natur und mit den Tieren zu arbeiten. Familie, Stall- und Feldarbeit, Büro und Verbandsengagement zu kombinieren ist streng, oft chaotisch, aber immer sehr erfüllend.“




Schori Caroline, Miécourt JU
Gärtnerin EFZ
Floristin EFZ
Bäuerin FA
„Als Mutter und leidenschaftliche Bäuerin bewirtschafte ich mit Herzblut meinen Hof, züchte Tiere und verarbeite die Erzeugnisse, um meine Familie, unsere Tiere und meine Region mit echten, gesunden und sinnvollen Produkten zu versorgen.“




Bögli Sandra, Ochlenberg BE
Käserin EFZ
Bäuerin FA
„Ich wünsche mir, dass wir einen riesigen Schritt weiterkommen. Die Wertschätzung unserer Arbeit und unserer Produkte grösser ist.“




Elisabeth Schönenberger, Rossrüti SG
Bäcker – Konditorin EFZ
Technische Kauffrau mit eidg. FA
dipl. Bäuerin HFP
„Bäuerin sein heisst für mich: mit Herzblut dabei sein, Verantwortung tragen, mitgestalten und Landwirtschaft sichtbar machen.“




Corinne Schelbert, Hünenberg See ZG
Schreinerin EFZ
Bäuerin FA
„Landwirtschaft ist Teamwork! Ein motiviertes Team, das am gleichen Strang zieht, macht ein Betrieb stark.“




Ramona Stgier, Parsonz GR
Pflegefachfrau HF
Bäuerin FA
„Als Bäuerin weiss ich, wie viel Arbeit, Herzblut und Verantwortung hinter jedem Lebensmittel steckt. Landwirtschaft ist für mich Leidenschaft!“




Kathrin Märki, Bözberg AG
Kaufmännische Angestellte EFZ
Bäuerin
„Als Bäuerin muss ich mein Glück nicht im Aussen suchen – ich finde es in mir selbst, jeden Tag aufs Neue.“




Sonja Kolly, Corbières FR
Kaufmännische Angestellte EFZ mit Maturität
Bäuerin
„Eine abwechslungsreiche Tätigkeit im Laufe der Jahreszeiten, Projekte erfolgreich durchführen und abschließen, stets nach Verbesserung streben.“




Sevenja Krauss, Cugnasco TI
Kaufm. Angestellte EFZ mit Maturität
Gemüsegärtnerin EFZ
„Wenn ich nach vielen Stunden harter Arbeit in die erste reife Erdbeere beisse, durchdringt mich nicht nur der Saft der süssen Beere, nein, es ist auch der Stolz, ein so Tolles Produkt selbst angebaut zu haben.
Diese Freude, eine Kultur mit viel Arbeit und Feingefühl zu begleiten macht mich Tag für Tag glücklich und ich bin überzeugt, dass man diese Leidenschaft in jedem Gemüse und jeder Beere spüren kann.“




Barbara Wirth, Olsberg AG
Bäuerin FA
Pharma-Assistentin EFZ
„Ich liebe meinen Job auf dem Hof mit dem selbstständigen Arbeiten und geniesse es meine eigenen Ideen umzusetzen. Draussen in der Natur zu arbeiten und gesunde und nachhaltige Lebensmittel für uns selbst und für unsere Kunden zu produzieren, ist sehr befriedigend. Dank meiner Familie kann ich Beruf und Hof jederzeit meistern.“

Sophie Porret, Cortaillod NE
Bachelor of Science in Önologie
Ingenieurin für Önologie
„Ich bin stolz darauf, als Frau den Beruf der Winzerin und Önologin auszuüben. Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich und ich erhalte viel Anerkennung dank der Weine, die wir im Direktverkauf anbieten. Ich habe das Glück, mit meiner Familie zusammenarbeiten zu können und so wertvolle Momente mit meinen Kindern und meinem Mann zu geniessen.“




Silvia Meier, Oberägeri ZG
Detailhandelsangestellte Papeterie
Bäuerin FA
„Bäuerin ist für mich der schönste und erfüllendste Beruf. Meine Arbeit als Allrounderin ist sehr vielseitig und jeder Tag bringt Neues. Die Verantwortung für unsere Tiere, die Familie und auch gegenüber sich selbst unter einen Hut zu bringen ist die grösste Herausforderung.“




Chantal Tétaz, Lussy-sur-Morges VD
Fachfrau Hauswirtschaft EFZ
Floristin EFZ
Landwirtin und Winzerin
in Ausbildung zur Bäuerin
„Ich bewirtschafte das Land meiner Vorfahren, um ein lebendiges Stück Erde weiterzugeben. Meine Motivation: Der Boden treibt mich an, gibt mir Halt und leitet mich. Meine Freude: Authentische Produkte herzustellen und andere zu ernähren.“



Entdecke internationale Geschichten zum UNO-Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen
Das Leben von Tabitha Hallauer
Tabitha Hallauer nimmt uns mit in ihren Alltag und gib Einblick in ihr Leben als Winzerin.
Der Film wurde von Rebekka Mathys im Auftrag des SBLV realisiert.
Spannende Geschichten
Bäuerinnen und Landwirtinnen geben im Interview Einblick in die Chancen, Möglichkeiten und Herausforderungen, die ihren Berufsalltag prägen. Weitere Interviews folgen regelmässig.

Sevenja Krauss, TI
„Wenn ich nach vielen Stunden harter Arbeit in die erste reife Erdbeere beisse, durchdringt mich nicht nur der Saft der süssen Beere, nein, es ist auch der Stolz, ein so Tolles Produkt selbst angebaut zu haben.
Diese Freude, eine Kultur mit viel Arbeit und Feingefühl zu begleiten macht mich Tag für Tag glücklich und ich bin überzeugt, dass man diese Leidenschaft in jedem Gemüse und jeder Beere spüren kann.“
Der Beitrag wurde von Lotti Hunziker, SBLV Autorin verfasst.
Zwischen Sprachen und Bauchgefühl
Mit den Händen im Boden – mit dem Herzen dabei
Dank ihrer Deutschschweizer Wurzeln spricht die 27-jährige Tessinerin fliessend Schweizerdeutsch. Es ist zwar ihre Muttersprache, doch ihre Herzenssprache ist Italienisch. «Italienisch kommt spontan, bei Deutsch muss ich überlegen», sagt sie und lacht. Schon darin zeigt sich etwas, das Sevenja prägt: das ehrliche Wahrnehmen dessen, was sich richtig anfühlt.
Ursprünglich wollte sie Kindergärtnerin werden. Mit Kindern arbeiten, begleiten, da sein – das entsprach ihrem Inneren. Doch sie liess sich überzeugen, dass eine kaufmännische Ausbildung «vernünftiger» sei. Also machte sie die KV-Lehre bei einer Versicherung und hielt durch, obwohl sich der Büroalltag falsch anfühlte. Zu eng. Zu still. Wann immer es ging, war sie auf dem Gemüsebetrieb ihrer Mutter. Lieber müde Muskeln und schmutzige Hände als dieses Sitzen, das ihr jede Energie nahm.
Geprägt durch den Betrieb
Der Betrieb ist eng mit ihrer Lebensgeschichte verbunden. Sevenjas Vater verliess die kleine Familie, als sie drei Jahre alt war. Seither führt ihre Mutter den Hof allein – mit ihrer Tochter von Beginn weg an ihrer Seite. «Ich liebte es, mein Frühstück mit auf den Traktor zu nehmen», erinnert sich Sevenja.
Sie sah, wie hart ihre Mutter arbeitete, wie viel Verantwortung sie trug. Und sie lernte früh: Man kann ein strenges Leben führen – und trotzdem erfüllt sein. Vor allem, wenn man Hilfe annimmt und Aufgaben teilt.
Mit den Jahren wurde das Gemüsegeschäft schwieriger. Die Betriebe rundherum wuchsen, der Anbau im natürlichen Boden geriet unter Druck. Sevenja beobachtete, stellte Fragen, lernte. Nach ihrer KV-Ausbildung arbeitete sie immer mehr auf dem Hof mit. Je mehr Zeit sie draussen verbrachte, desto klarer wurde ihr: Das ist es. Die körperliche Arbeit, das Gestalten mit den eigenen Händen. Sie liess den alten Berufswunsch los – nicht aus Resignation, sondern weil sie ihren eigenen Weg gefunden hatte.
Mut zur Veränderung – Beeren statt Büro
Als ein Bekannter die Idee einbrachte, in die Beerenproduktion einzusteigen, brauchte es Mut. Es gab keine Garantie, keine Sicherheiten. Trotzdem wagten sie den Schritt – als erste und bis heute einzige Beerenproduzenten in ihrer Region. Sevenja holte sich Wissen, suchte den Austausch, lernte im Tun. Gemeinsam mit zwei Partnern aus Zug gründete sie eine GmbH. Die Partner übernehmen den Vertrieb, Sevenja konzentriert sich auf das, was sie am besten kann: den Anbau.
Sie ist verantwortlich für Produktion, Ernte und Organisation, führt saisonale Mitarbeitende und beliefert Restaurants direkt. Sehr schätzt sie dabei die Unterstützung ihrer Mutter, die einen grossen Teil der Büroarbeit übernimmt. «Sie hat die Erfahrung – und ich habe gelernt, dass ich nicht alles allein machen muss.»
Sevenja will anpacken, draussen sein, sich nach einem langen Tag spüren. «Ich brauche kein Fitnessstudio», sagt sie lachend. In ruhigeren Winterwochen geht sie mit dem Hund rennen – Bewegung als Ausgleich, nicht als Pflicht.
Zukunft mit Haltung und Herz
In den nächsten Jahren möchte Sevenja den Hof übernehmen. Dafür plant sie die Betriebsleiterschule. Der Weg ist klarer geworden – auch weil sie gelernt hat, für sich einzustehen und Entscheidungen nicht mehr gegen ihr Bauchgefühl zu treffen.
Was sie fordert, ist der zunehmende administrative Druck. Vorschriften, Labels, Deklarationen. «Der Bürokrieg wird immer grösser. Wir könnten jemanden zu 100 Prozent dafür einstellen – nur bezahlen könnten wir ihn nicht.» Wie viele in der Landwirtschaft leidet sie darunter, dass der Aufwand hinter hochwertigen Produkten unterschätzt wird. «Alle wollen Qualität – aber günstig.» Eine schlechte Ernte kann ein ganzes Jahr kippen.
Über Social Media zeigt sie ihren Alltag: echt, unverstellt. Um zu erklären, sichtbar zu machen, Verständnis zu schaffen. Ihre Zukunft sieht sie klar auf dem Betrieb. Anders als ihre Mutter erlaubt sie sich heute bewusst Auszeiten. «Am Anfang hatte ich ein schlechtes Gewissen. Mami hat sich das nie gegönnt.» Heute weiss sie: Wer sich selbst ernst nimmt, bleibt langfristig gesund – und handlungsfähig.
Seit einiger Zeit ist sie in einer Beziehung. Ihr Partner ist Winzer und kennt die Herausforderungen. «Wir verstehen uns gut, weil wir ähnliche Sorgen haben.» Technik schreckt sie nicht, im Gegenteil: Digitalisierung wird auch in ihrem Betrieb immer wichtiger. Schritt für Schritt entwickelt sie ihn weiter.
Sevenja Krauss hat ihren Weg nicht auf einmal gefunden. Aber sie ist ihn gegangen – indem sie zuhörte: sich selbst, ihrem Körper, ihrem Gefühl. Indem sie Hilfe annahm, Mut bewies und für das einstand, was sie wirklich will.



Ramona Stgier, GR

„Als Bäuerin weiss ich, wie viel Arbeit, Herzblut und Verantwortung hinter jedem Lebensmittel steckt. Landwirtschaft ist für mich Leidenschaft!“
Der Beitrag wurde von Lotti Hunziker, SBLV Autorin verfasst.
Bäuerin sein ist keine Rolle, sondern eine Lebensform
Ramona Stgier definiert sich nicht über ihren Beruf.
Aber Bäuerin zu sein ermöglicht ihr, ganz sie selbst zu sein.
Der fröhliche Bündner Dialekt der Bergbäuerin öffnet im Gespräch sofort Türen. Am liebsten würde sie jedoch Rätoromanisch sprechen – jene Sprache, in der sie denkt, träumt und rechnet. Es ist ihre innere Sprache. Umso mehr freut sie sich, diese Passion an ihre drei Kinder weiterzugeben.
«Sie sprechen Rätoromanisch sogar noch in der Grundschule. Deutsch lernen sie wie eine Fremdsprache», erzählt Ramona stolz. Dass ihre Kinder trotzdem sicher Deutsch sprechen, verdanken sie dem Grosi mit Aargauer Wurzeln – und der Realität, dass Bücher und Medien auf Rätoromanisch rar geworden sind.
Verwurzelt im Bergdorf
Ramona ist in Parsonz aufgewachsen, im selben 90-Seelen-Bergdorf, in dem sie heute mit ihrer eigenen Familie lebt. Der elterliche Betrieb hielt Mutterkühe und war stark in der Forstwirtschaft tätig. Die Verbindung zur Natur, zu Tieren und zur Arbeit draussen war immer da – auch wenn sie sich beruflich zunächst anders orientierte.
Schon früh folgte Ramona ihrem inneren Antrieb: Sie wurde Pflegefachfrau HF. Menschen begleiten, helfen, da sein, wenn es schwierig wird – das entspricht ihrem Wesen. Gleichzeitig bleibt die Natur ihr Ausgleich.
«Auch ich fand das Mithelfen als Kind nicht immer toll», sagt sie lachend. Doch mit dem Erwachsenwerden merkte sie, dass genau diese Umgebung ihr Halt gab. Sie ging immer öfter freiwillig nach Hause, um auf dem Hof mitzuhelfen.
Oft wurde sie zum Milchholen auf den benachbarten Hof geschickt. Eines Tages lag auf der Milchkanne ein Herz aus Himbeeren. Andreas und Ramona kennen sich seit Kindertagen. Die Liebe wuchs leise – und tragfähig.
«Ich habe mir nie bewusst vorgenommen, Bäuerin zu werden», sagt Ramona. «Aber heute weiss ich: Tief im Innern war es immer mein Wunsch.»
Berglandwirtschaft mit Innovationsgeist
Heute bewirtschaften Ramona und Andreas gemeinsam einen modernen Milchviehbetrieb auf 1400 m über Meer. Vor fünf Jahren konnten sie den Stall um- und anbauen und haben heute einen gut eingerichteten Freilaufstall mit Melk- und Mistroboter.
Auf ihrer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 66 Hektaren bauen sie Weizen, Buchweizen und Braugerste an. Vier Sorten Teigwaren stellen sie daraus her und beliefern Restaurants und Läden. Aus der Braugerste entsteht das Elabier. Für ein Hotel im Skigebiet produzieren sie Wagyu-Fleisch. «Andreas ist sehr innovativ», sagt Ramona. «Ich unterstütze ihn bei der Umsetzung und beim Vertrieb.»
Zwei Berufe – eine Identität
Daneben arbeitet sie zu 20 Prozent als Ausbildungsverantwortliche im Center da Sanadad in Savognin. Diese Arbeit bringt ihr nicht nur Freude, sondern auch einen eigenen Lohn – ein wichtiges Standbein, das der Familie in finanziell anspruchsvollen Zeiten schon geholfen hat.
Pflege und Landwirtschaft haben für Ramona mehr gemeinsam, als man denkt: Teamarbeit, Verantwortung, Flexibilität – und das Wissen, dass nichts alleine funktioniert.
Auch wenn sie heute ausgebildete Bäuerin mit Fachausweis ist, trägt sie beide Berufe bewusst auf Formularen ein. Nicht aus Prinzip – es ist ihre Identität.
Familie mitten im Alltag
Besonders schätzt sie die Vereinbarkeit mit ihrer Familie. Der Stall ist direkt ans Wohnhaus angebaut.
«Wenn ich im Stall bin, stelle ich im Hausflur ein Bild einer Kuh auf», erklärt sie schmunzelnd. «Dann wissen die Kinder, wo ich bin, ziehen ihre Crocs an und kommen zu mir.» Nähe ist hier kein Konzept – sie ist Alltag.
Die Zusammenarbeit mit ihrem Mann bedeutet ihr viel.
«Die Morgenarbeit liebe ich», sagt sie. «Natürlich braucht es manchmal Überwindung um 4.30 Uhr. Aber diese Ruhe, die Tiere, keine Musik, keine Ablenkung – das ist ganz bei mir sein.»
Um 6.30 Uhr trifft sich das Ehepaar im Stallbüro. Sie trinken Kaffee und besprechen den Tag. Sonntags fährt Ramona manchmal mit, wenn Andreas die Milch in die Käserei bringt.
«Paarzeit», sagt sie lachend.
Familienzeit haben sie viel – dessen ist sie sich bewusst. Dafür fehlt oft klassische Freizeit. «Zusammen einkaufen oder Termine erledigen – das kenne ich weniger.»
Umso mehr berührt es sie, dass Andreas letztes Jahr von sich aus ein Wochenende im Gardaland organisiert hat. «Das war ein starkes Zeichen. Ihr als Familie seid mir wichtig.»
Sie beobachtet, dass sich in der Landwirtschaft etwas verändert. Die junge Generation traut sich eher, Zeit bewusst einzuplanen – auch gegen alte Erwartungen.
Die Kinder lernen dabei ganz selbstverständlich, was Verantwortung bedeutet: arbeiten, damit es Essen gibt. Holz schlagen für ein warmes Zuhause. Ramona und Andreas wollen das nicht erklären – sondern vorleben.
Was dabei alles zusammenhält, ist Kommunikation.
«Das ist das A und O», sagt Ramona. Zwischen Generationen, zwischen Partnern, zwischen Lernenden und Betriebsleitern.
Auch hier lernt sie von den Jungen. Etwa von der Lernenden, die jeden Morgen fragte:
«Und – was läuft heute?»
Eine einfache Frage.
Aber eine, die Raum öffnet. Für Austausch. Für Klarheit. Für echtes Miteinander.
Und genau darin liegt Ramonas Stärke:
Nicht der Beruf definiert sie –
sondern die Art, wie sie ihn lebt.



Silvia Meier, ZG

„Bäuerin ist für mich der schönste und erfüllendste Beruf. Meine Arbeit als Allrounderin ist sehr vielseitig und jeder Tag bringt Neues. Die Verantwortung für unsere Tiere, die Familie und auch gegenüber sich selbst unter einen Hut zu bringen ist die grösste Herausforderung.“
Der Beitrag wurde von Lotti Hunziker, SBLV Autorin verfasst.
Eigenständig denken, gemeinsam wirken
Die Bäuerin aus Oberägeri hat klare Vorstellungen – und setzt diese konsequent um. Schon als Kind wusste sie: «Ich will einmal Bäuerin werden.
Gemeinsam mit ihren vier Geschwistern wuchs Silvia Meier auf einem Bauernhof in Walenstadt im St. Galler Oberland auf. «Wir hatten eine fröhliche, unbeschwerte Kindheit», erinnert sie sich. Die Freiheit sowie die enge Verbundenheit mit Natur und Tieren haben sie tief geprägt – Werte, die sie bis heute begleiten.
Mit 18 Jahren sah sie das Meer zum ersten Mal – und war enttäuscht. «Es war heiss, sandig, und das Meer war so salzig. Mir war bald klar: Nächstes Jahr gehe ich lieber wieder auf die Alp.» Zwar reiste sie später viel und kam bis nach Neuseeland, doch die Rückkehr nach Hause war ihr stets wichtig.
Ursprünglich lernte Silvia Detailfachangestellte in einer Papeterie. «In dieser Zeit habe ich vor allem den Umgang mit ganz unterschiedlicher Kundschaft gelernt», erzählt sie. Kaum etwas bringt sie aus dem Konzept – egal, wie speziell die Wünsche sind. «Jeder ist, wie er ist. Ändern kann ich nur mich und meine Einstellung, damit umzugehen.» Dieses Gespür für Menschen und ihr Verkaufstalent kommen ihr bis heute zugute.
Direktvermarktung als Betriebsstandbein
Gemeinsam mit ihrem Mann Edi baute sie die Direktvermarktung zu einem wichtigen Betriebszweig aus. Heute produzieren sie Hof Glacé, Fleisch, Teigwaren, Dörrfrüchte und vieles andere. «Die Verpackungen, Beschriftungen und Logos habe ich alle selbst entworfen», erzählt Silvia stolz.
Ihr Hoflädeli stellte sie sich ursprünglich klein und fein vor – doch im Ägerital schlug es ein wie eine Bombe. Die Freude darüber sprudelt förmlich aus ihr heraus. In diesen Tätigkeiten ist sie ganz in ihrem Element. Besonders schätzt sie den direkten Kontakt zu den Kunden, etwa beim Ausliefern der Waren. An Märkte fährt sie eher selten, da sich das neben der Familie nicht gut einrichten lässt. «.Aber wir gehen oft ‹chugele› – das heisst, wir fahren mit Grossportionen an Anlässe und erfüllen die Glacé Wünsche der Gäste gleich vor Ort.»
Die Gespräche, die dabei entstehen, sind ihr wichtig. «Ich habe gelernt zuzuhören. Ich muss nicht überall meine Meinung kundtun.»
Wenn es um landwirtschaftliche Abstimmungen geht, ist Silvia Meier jedoch gerne vorne mit dabei. Engagiert setzt sie sich für die Anliegen der Landwirtschaft ein. Gleichzeitig weiss sie, wie wichtig es ist, im richtigen Moment auch einmal still zu sein. «Nicht jede hitzige Rede bringt etwas Gutes. Vorleben ist oft wirksamer.»
Persönlich angegriffen wurde sie nur selten. Leser-Kommentare zu landwirtschaftlichen Artikeln in den Medien liest sie bewusst nicht. «Das tue ich mir nicht an.» Sie staunt darüber, wie sehr sich Menschen über Dinge ereifern können, die sie selbst nie erlebt haben.
Als Vorstandsmitglied der Zuger Bäuerinnen engagiert sie sich für die Anliegen der Bäuerinnen und Landfrauen. Die Bäuerinnen Schule besuchte sie noch, bevor sie ihren Mann kennenlernte. Dort trafen unterschiedliche Lebenswelten aufeinander: Frauen, die bereits mitten im Betriebsalltag standen, und sie selbst – noch jung und unbeschwert – gemeinsam mit ihrer Schwester. Wie auch ihre beiden anderen Schwestern heiratete diese später ebenfalls einen Landwirt.
Sie ist überzeugt: Auch ohne den Beruf der Bäuerin hätte sie tatkräftig Projekte umgesetzt und ihre Überzeugungen gelebt. «Ich bin einfach so – das hat nichts mit meinem Beruf zu tun.» Und doch möchte sie nichts anderes sein. Ihren ursprünglich erlernten Beruf schreibt sie schon lange nicht mehr auf. Schon früh arbeitete sie einen Tag pro Woche auf dem Betrieb mit, nachdem sie zu Edi auf den Alisacher gezogen war. Mit der ersten Schwangerschaft kündigte sie endgültig und wurde voll und ganz Bäuerin. Anfangs bedeutete das auch viel Stallarbeit, da Edi grosse Rückenprobleme hatte.
Alltag und Zusammenhalt
Sie schätzt die Eigenständigkeit und die freie Zeiteinteilung. «Nichts ist schlimmer als Tages- und Zeitpläne», sagt sie. «Es kommt ja doch meistens anders, als man denkt.» Sie bezeichnet sich selbst als etwas chaotisch – jemand, der manchmal den sprichwörtlichen Druck braucht, damit es vorwärtsgeht. «Oft stehe ich um halb zwölf in der Küche und weiss noch nicht, was es gibt», lacht sie. «Aber schlussendlich ist noch immer etwas auf dem Tisch gestanden.»
Dankbar erzählt sie, dass sie auf einen Hof kam, auf dem das Miteinander stimmte. «Ich hatte einen guten Schwiegervater, und auch eine Schwägerin lebte damals noch auf dem Hof.» Dieses Gemeinschaftsgefühl liebt sie: zusammen etwas erreichen und sich aufeinander verlassen können. «Auch hier ist das Zuhören wichtig. Wir dürfen uns Zeit nehmen, der älteren Generation zuzuhören – früher war nicht alles schlecht», ist Silvia überzeugt. Für Silvia ist klar: Die Werte, die sie schon als Kind gelernt hat, will sie an die nächste Generation weitergeben.
Mit Stolz beobachtet sie, wie ihre Kinder in diesem Sinne aufwachsen. «Es rührt mich sehr, wenn die Jungs bei schönem Wetter Kollegen absagen, weil sie zuerst zu Hause helfen wollen», sagt sie lächelnd. Die Kinder helfen mit – manchmal müssen sie, oft wollen sie. Sie erleben die Befriedigung geleisteter Arbeit und geniessen gleichzeitig die vielen Freiheiten des Bauernlebens: Töffli- und Traktorfahren, sobald die Füsse das Gaspedal erreichen.
So wie Silvia einst mit ihren vier Geschwistern im Stall und im Wald herumtobte, erlebt sie dieses unbeschwerte Aufwachsen heute erneut – durch ihre eigenen vier Kinder.



Chantal Tétaz, VD

„Ich bewirtschafte das Land meiner Vorfahren, um ein lebendiges Stück Erde weiterzugeben. Meine Motivation: Der Boden treibt mich an, gibt mir Halt und leitet mich. Meine Freude: Authentische Produkte herzustellen und andere zu ernähren.“
Das Interview wurde von Jenny Grin, Vorstandsmitglied SBLV, mit Chantal Tétaz geführt.
SBLV: In welchen Bereichen ist dein Betrieb tätig?
Chantal: Zu unseren Betriebszweigen zählen Weinbau, Ackerbau und ein Hofladen.
Gab es in den letzten Jahren wesentliche Veränderungen im Betrieb?
Ja, ich habe einen Selbstbedienungsladen eröffnet und mit dem Anbau von Kürbissen begonnen.
Wie wird deine Arbeit im Familienbetrieb wahrgenommen und geschätzt?
Ich glaube, dass meine Arbeit gut angenommen wird, zumal ich heute den Betrieb leite. Ich habe auch das Gefühl, dass meine Familie die Produkte, die ich anbiete, schätzt.
Fühlst du dich Männern in der Landwirtschaft gleichgestellt oder stellst du Unterschiede zwischen Männern und Frauen fest?
Leider stelle ich immer noch grosse Unterschiede fest.
Frauen werden trotz ihrer Kompetenzen, ihres Engagements und der Funktionsweise der Betriebe immer noch zu sehr als Hilfskräfte und nicht als Fachkräfte wahrgenommen.
Was müsste deiner Meinung nach geändert werden?
Es wäre notwendig, die Mentalitäten zu ändern und die Kompetenzen der Frauen besser anzuerkennen. Die Dinge entwickeln sich jedoch allmählich weiter, was mir Hoffnung gibt.
Dies setzt jedoch auch ein Bewusstsein seitens der Bäuerinnen selbst voraus: Allzu oft sprechen sie noch von WIR statt von ICH oder von meinem Mann, obwohl sie selbst die Arbeit verrichten. Dies kann dazu beitragen, dass ihre individuelle Rolle und ihre eigene Verantwortung unsichtbar bleiben.
Zu lernen, sich zu positionieren, sich zu behaupten und seine Arbeit einzufordern, ist ebenfalls ein wichtiger Hebel.
Wie gehst du mit Vorurteilen oder traditionellen Rollenbildern um?
Ich gehe damit um, indem ich mich durch meine Arbeit durchsetze und das Wort ergreife.
Welche Einschränkungen empfindest du in deinem Alltag besonders stark?
Die grössten Schwierigkeiten, mit denen ich täglich konfrontiert bin, sind die Arbeitsbelastung, die mangelnde Anerkennung und die Herausforderung, ein Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben zu finden.
Welcher Gegenstand symbolisiert deine Arbeit oder dein Leben als Landwirtin oder Betriebsleiterin besonders gut?
Es gibt mehrere Gegenstände, die meine Arbeit symbolisieren könnten, aber wenn ich nur einen auswählen müsste, wäre es meine Gartenschere.
Gibt es etwas, worauf du besonders stolz bist?
Ich bin besonders stolz darauf, meinen Platz gefunden und meine Legitimität unter Beweis gestellt zu haben.




Das Projekt wird finanziell von SWISSLOS Kanton Aargau unterstützt. Vielen Dank.

Ausstellung im Freilichtmuseum Ballenberg „Frauen in der Landwirtschaft: gestern – heute – morgen“
Wer sind die Frauen, die unsere Bauernbetriebe und Ernährungsversorgung prägen – oft fernab der Öffentlichkeit? Die Ausstellung «Frauen in der Landwirtschaft: gestern – heute – morgen» rückt sie mit authentischen Porträts ins Rampenlicht. Sie gibt Einblicke in ihren Alltag und ihre Arbeiten und blickt dabei ebenso in die Vergangenheit wie in die Zukunft.
Die Ausstellung lädt dazu ein, die weibliche Perspektive der Landwirtschaft neu zu entdecken: inspirierend, berührend und zum Nachdenken anregend.
In Bild, Ton und Film begegnen Besucherinnen und Besucher im historischen Ambiente des Ballenbergs Frauen, die Landwirtschaft mit Leidenschaft leben und gestalten. Sie sprechen über Tradition und Wandel, über Rollenbilder, Herausforderungen, Verantwortung, Vereinbarkeit und Zukunftsfragen. Die porträtierten Frauen sind zugleich Vorbilder und Wegbereiterinnen – und zeigen jungen Menschen, dass die Landwirtschaft viele Gesichter und Perspektiven kennt.
Anlässlich des UNO-Jahres 2026 der Bäuerinnen und Landwirtinnen wurde die Ausstellung vom Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband SBLV und dem Freilichtmuseum Ballenberg realisiert.
Die Ausstellung „Frauen in der Landwirtschaft: gestern – heute – morgen“ ist während der ganze Saison 2026 im Haus Ostermundigen zu erleben.

Freilichtmuseum Ballenberg
Öffnungszeiten
9. April bis 1. November 2026
Täglich geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr

Die Ausstellung ist konzipiert von:
Medienberichte aus der Schweiz
25.03.2026
LID: Geschlechtergerechtigkeit als Schlüssel für nachhaltige Ernährungssysteme
Frauen leisten einen grossen Teil der landwirtschaftlichen Arbeit weltweit, bleiben aber oft unsichtbar. Eine Veranstaltungsreihe von Weltacker Schweiz zeigte anhand von Beispielen aus drei Kontinenten, wie Frauen nachhaltige Ernährungssysteme stärken – und warum Gleichstellung dabei zentral ist.


24.03.2026
Frauen stärken heisst Landwirtschaft stärken
Anne Challandes, Präsidentin des SBLV, hat als Referentin zum Thema soziale Absicherung am Kreisbäuerinnen-Seminar des Bayerischen Bauernverbands mitgewirkt.
03.2026
Biomondo: Starke Produkte von starken Frauen direkt einkaufen
Das internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft rückt etwas ins Zentrum, das in der Bio-Landwirtschaft schon lange Realität ist: Frauen prägen Betriebe, Produkte und Märkte – oft leise, aber mit Wirkung.


03.2026
Bericht im im Standpunkt Ehemaligen Nachrichten INFORAMA
Barbara Kunz zeigt auf, wo Bäuerinnen Tradition und Innovation verbinden – mit Unternehmergeist, Wissen und Engagement prägen sie die Landwirtschaft von morgen entscheidend mit.
03.2026
Bericht im Magazin die MUTTERKUH
Der Beitrag von Kathrin Bieri zeigt, wie sich der SBLV für die Sichtbarkeit und Anerkennung der Frauen in der Landwirtschaft engagiert.


03.2026
Bericht in der UFA-Revue zum UNO-Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen
Vier persönliche Geschichten zeigen, wie vielfältig und engagiert Bäuerinnen und Landwirtinnen heute ihren Weg gehen.
16.02.26
Bericht von Anne Challandes auf Watson
Die Schweizer Landwirtschaft hat den Frauen viel zu verdanken


10.02.26
Bericht aus Graubünden zum UNO-Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen
Zum UNO-Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen teilt Thomas Roffler, Präsident des Bündner Bauernverbands, seine Sicht auf die Rolle der Frauen in der Landwirtschaft.
20.01.2026
Wo Landwirtinnen sich austauschen, um den Hof zu meistern
Zwischen Hof, Familie und Verantwortung: Gesprächskreise geben Bäuerinnen Raum für Austausch und neue Perspektiven.

Unser Netzwerk der 4-Länder
Internationale Medienberichte und Portraits
Sarah Premstaller, Weisshof im Sarntal: Zwischen Verantwortung und Freiraum
Sarah Premstaller lebt mit ihrer Familie auf dem Unterweisshof im Sarntal. Schon früh wollte sie Bäuerin werden und bildete sich vielseitig weiter. Heute ist der Hof ein Arche- und zertifizierter Lehrbauernhof. Im Video erzählt sie, wie sich die Rolle der Bäuerin verändert hat, welche neuen Aufgaben dazugehören und warum sie andere Frauen ermutigen möchte, ihren eigenen Weg zu gehen.
Consolata Kazungu, Kenia
(Bericht im Schweizer Bauer 28.3.26)
Consolata Kazungu führt in einem kleinen
Dorf an der Ostküste Kenias einen Betrieb mit Legehennen und Pouletmast.
Lesen Sie im Bericht des Schweizer Bauer, wie der Betrieb organisiert ist und wie ihre tägliche Arbeit auf dem Betrieb aussieht.
Ulrike Laimer, Goldbichlhof in Lana: Zwischen Hofarbeit und Entscheidungsraum – die Stimme der Bäuerin zählt!
Ulrike führt den steilen Goldbichlhof in Lana mit Obst‑ und Weinbau sowie Urlaub auf dem Bauernhof. Neben dem Hof engagiert sie sich als Gemeindereferentin und in bäuerlichen Organisationen. Das Video zeigt: Bäuerinnen bewegen viel. Ulrike tut es mit Überzeugung und Herz und sagt: Ohne Landwirtschaft keine Lebensmittel!
Ting-Yu Tsai, Berufsimkerin Taiwan
(Bericht im Schweizer Bauer 31.1.26)
Die Berufsimkerin mit 115 Bienenvölkern erzählt, warum sie diesen Beruf ergriffen hat und worin die Herausforderungen liegen.
Südtiroler Bäuerinnenorganisation
Tania Steinwandter, Bulandhof in Olang
Zwischen Stall und Gästezimmer: Milchwirtschaft trifft Tourismus
In Oberolang führt Tanja Steinwandter Monthaler mit ihrer Familie den Bulandhof – einen Betrieb, auf dem Milchwirtschaft und Ferienwohnungen erfolgreich zusammenspielen. Rund 60 Milchkühe und fünf Ferienwohnungen prägen den Alltag. Tanja erzählt, wie sie ihren Weg als Bäuerin gefunden hat, warum ihr der Kontakt zu Gästen am Herzen liegt und wie moderne Technik sie im Hofalltag unterstützt.
Deutscher LandFrauenverband
Landfrauen aus Nordrhein Westfalen
In diesem Video stellen wir Euch Frauen aus Nordrhein Westfalen vor, die mit Herz, Mut und voller Überzeugung Landwirtschaft leben – jeden Tag. Danke an MagDochJeder für die Portraits aus den Hofgeschichten, die diese Geschichten sichtbar machen.
Informationen der Vereinigten Nationen UNO
UNO-Resolution zum Jahr der Bäuerinnen und Landwirtinnen

















































