Überlastung und Burnout-Prävention

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Burnout? Ich doch nicht…

… dennoch sind immer mehr Menschen von Überlastung im Alltag betroffen. Personen in der Landwirtschaft sind häufiger von einem Burnout betroffen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das Risiko an einem Burnout zu erkranken verstärkt sich durch Freizeitmangel, Zeitdruck, eine enge Verflechtung von Arbeit und Familie sowie immer öfter die finanzielle Situation der Betriebe. 

Finden Sie hier Informationen, Anzeichen und Hilfestellungen rund um das Thema Überlastung und Burnout-Prävention.

Wenn Sie sich in einer lebensbedrohlichen Lage befinden oder dringende Hilfe benötigen, kontaktieren Sie diese Institutionen:

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Tel. 143

Die Dargebotene Hand ist anonym, kompetent und rund um die Uhr für Sie da.

Anzeichen – Indikatoren

Welche Anzeichen sind typisch für eine Burnout-Erkrankung?

Erfahrungsberichte

Personen mit einer erlittenen Burnout-Erkrankung haben sich für einen Bericht mit ihrer persönlichen Geschichte zur Verfügung gestellt. Mit diesem mutigen Schritt möchten Sie aktuell betroffenen Personen Auswege aufzeigen.

Prävention und Hilfsangebote

Hier finden Sie Anlaufstellen und Ansprechpersonen für Burnout-Präventionen sowie Informationen zu verfügbaren Hilfsangeboten.

Überlastung und Burnout-Prävention – ein Projekt der Fachhochschule OST

Die Themen Burnout und Burnout-Präventionsangebote in der Schweizer Landwirtschaft sind bisher wenig erforscht. Dies, obwohl Personen in der Landwirtschaft häufiger von einem Burnout betroffen sind als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das Risiko an einem Burnout zu erkranken verstärkt sich in der Landwirtschaft durch Freizeitmangel, Zeitdruck, eine enge Verflechtung von Arbeit und Familie sowie immer öfter die finanzielle Situation der Betriebe. Es geschieht häufig, dass Angebote, die in diesen Bereichen Unterstützung bieten können, nicht oder zu spät wahrgenommen werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird deshalb untersucht, wie regionale Beratungsangebote gestaltet sein müssen, damit die körperliche, psychische und soziale Situation der betroffenen Landwirten und Landwirtinnen in der Region nachhaltig verbessert wird.

  • Aufbau eines Netzwerkes von beteiligten Landwirten und Landwirtinnen in der Region Ostschweiz sowie Experten und Expertinnen aus der medizinischen, psychologischen und sozialen Beratung
  • Entwicklung einer anonymisierten Web-Applikation zur einfachen Kontaktaufnahme bei drohenden gesundheitlichen Problemen (körperlich aber/und psychosozial) sowie zu Problemen der Existenzsicherung
  • Aufbau eines partizipativen Beratungsnetzwerkes als Versuchsprojekt: vermittelt über die anonyme Web-Applikation können sich Betroffene, ehemalige Betroffene sowie Fachexperten und –expertinnen austauschen und informieren
  • Im Rahmen dieses Versuchsprojekts wird die Umsetzung des Beratungsnetzes überprüft und schrittweise unter Einbezug der Beteiligten verbessert

Überkantonale Charta

Die Charta verstetigt das projektbezogene Netzwerk zu einem überkantonalen Verbund und bildet die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis zur Burnout-Prävention.

Projektteam:

Projektleitung:
Prof. Dr. Oliver Christ
IOL – Institut für Organisation und Leadership

Prof. Dr. Stefan Paulus
IFSAR – Institut für Soziale Arbeit und Räume

Monika Lorez-Meuli (BSc in Sozialer Arbeit)
IFSAR – Institut für Soziale Arbeit und Räume, dipl. Bäuerin

Bernhard Oberholzer (MSc in Business Administration)
IOL – Institut für Organisation und Leadership

Das Projektteam bedankt sich beim Bundesamt für Landwirtschaft BLW für die finanzielle Unterstützung.

Ergebnisse Umfrage
„Projekt Burnout-Prävention in der Landwirtschaft (OST)„

Erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen der Online-Umfrage mit 368 Teilnehmenden.

Aktuelles


01.06.2026

Umfrage zur Belastung in der Schweizer Landwirtschaft

Burnout und psychische Belastungen sind in der Schweizer Landwirtschaft weit verbreitet – doch bisher wenig erforscht. Mit unserer schweizweiten Umfrage möchten wir Belastungen besser verstehen und passende Unterstützungsangebote stärken. Danke fürs Mitmachen und Teilen!


01.06.2026

Newsletter SBLV Mai 2026: Sonderausstellung im Freilichtmuseum Ballenberg

Die Ausstellung «Frauen in der Landwirtschaft: gestern – heute – morgen» rückt inspirierende Frauen mit authentischen Porträts ins Rampenlicht.
Dies und weitere spannende Informationen in unserem Newsletter.


21.05.2026

Netzwerktreffen Frauen in der Landwirtschaft

2026 ist das Internationale Jahres der Bäuerin und Landwirtin. Aus diesem Anlass soll das Netzwerktreffen am 17.9.2026 einen Raum eröffnen, in dem Frauen aus Landwirtschaft, Forschung, Bildung und Politik ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und Vernetzung stärken.


10.05.2026

Spargeln

Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) verfasst monatlich für die Schweizer Familie «Tipps & Tricks der Landfrauen».

In dieser Ausgabe der Schweizer Familie drehen sich alle Tipps & Tricks rund um «Spargeln».


01.03.2026

Eine Pionierin der Landfrauenbewegung neu entdeckt

Als Mitbegründerin des SBLV hat Lili Kohler-Burg die Geschichte der Landfrauen in der Schweiz entscheidend mitgeschrieben.


15.05.2026

Fragen und Antworten zum Japankäfer

Der Japankäfer ist gefrässig und kann in der Landwirtschaft grosse Schäden verursachen. Erkennen lässt er sich durch weisse Haarbüschel auf beiden Seiten des Hinterleibs. Halt die Augen offen!


10.03.2026

Kochbuch Lancierung «Landfrauen kochen: Aus 1 mach 5»

Medienmittelung: Die Kommission Ernährung und Hauswirtschaft des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes SBLV präsentiert gemeinsam mit dem LandLiebe Verlag ihr neues Kochbuch.

Landfrauen.ch_News

Finden Sie auf unserem Newsportal weitere Publikationen des Schweizerischer Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes.